Deutsch- und Leseförderung: „Lesen können will gelernt sein.“

Dieser Tatsache sind sich die Lesepatinnen der Freiwilligenagentur „Engagiert in Amberg“ bestens bewusst. Aus diesem Grund haben sie sich in den Dienst der guten Sache gestellt und die Patenschaft für Schülerinnen und Schüler übernommen, die Probleme mit dem Erwerb dieser wichtigen Kulturtechnik haben. Sie setzen sich mit den Kindern zusammen, versuchen, den Grund für deren Schwierigkeiten zu ermitteln und so lange mit ihnen zu üben, bis deutliche Fortschritte erkennbar sind.

Welche Hürden es bis dahin unter Umständen zu überwinden gilt, aber auch wie viel Spaß es macht, die Freude am Lesen an die betreuten Kinder weiterzugeben, verdeutlichte Lesepatin Brigitte Rösch.

Unter dem Dach der Freiwilligenagentur Amberg sind im aktuellen Schuljahr insgesamt 22 Lesepatinnen und damit acht Frauen mehr als im Vorjahr im Einsatz. Auch sie zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Arbeit – und das nicht nur, weil damit rasche Fortschritte erzielt werden können und ein allgemeiner Erfolg erkennbar ist. Auch die Tatsache, dass dieser Einsatz den Betreuerinnen selbst viel Freude bereitet, ist ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung, sich als freiwillige Lesehelferin zu engagieren.

Damit sie alle sich künftig regelmäßig treffen und ihre Erlebnisse austauschen können, wurde für das Jahr 2014 ein Stammtisch eingerichtet, der jeweils am letzten Mittwoch im Monat beim Winkler Bräuwirt in der Unteren Nabburger Straße abgehalten wird. Die Treffen beginnen jeweils um 18 Uhr. Dazu sind auch interessierte Frauen und Männer willkommen, die sich über eine Lesepatenschaft informieren möchten.

 Flyer der Lesepaten

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