Tipps im Umgang mit Freiwilligen Helfern

Auch etablierte Organisationen stehen im Umgang mit freiwilligen Helfern und Helferinnen immer wieder vor neuen Herausforderungen.

Freiwillige bleiben, wenn die Aufgabe sie erfüllt.

Deshalb ist eine fachliche Betreuung sehr wichtig, denn unsere Freiwilligen sind ein kostbares Gut, es wäre schade sie durch eine schlechte Personalpolitik zu verlieren.

Was sich bewährt:

Annerkennung

  • Annerkennung und Wertschätzung zeigen (als Grundhaltung)
  • Annerkennung und Wertschätzung formulieren
  • Allgemeine Annerkennungsformen, wie Weihnachtsessen, Geburtstagskarte
  • Persönliche Anerkennungsformen müssen zum Freiwilligen passen. Nicht jeder Freiwillige möchte gerne öffentlich geehrt werden und eine Ballonfahrt ist nur etwas für schwindelfreie.

Aufgaben

  • Zusammenarbeit Hauptamtliche und Freiwillige klar definieren.
  • Eigeninitiative zulassen, wenn erwünscht.
  • Den Arbeitsumfang definieren

Begleitung/Schulung

  • Standortgespräche (1 x pro Monat, alle 2 Monate)
  • Fachliche Schulung, wenn es die Aufgabe erfordert

Versicherung

  • Haftpflicht- und Unfallversicherung sind unerlässlich

Entschädigung

  • Unkostenentschädigung ist sinnvoll (pauschal oder real).
  • Wenn keine finanziellen Mittel vorhanden sind, andere „kreative“ Lösungen suchen. (Beitragsbefreiung etc., Parkplatz frei zur Verfügung stellen, Essensgutscheine etc.)

Was schlecht ist:

  • Keine Zeit für Freiwillige
  • Ausnutzen
  • Überfrachten
  • Den Einsatz als selbstverständlich erachten
  • Undefiniertes oder nicht angepasstes Aufgabenfeld
  • Einfach nur „mithelfen“ als Aufgabenprofil ist zu unklar und kann in Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen zu Schwierigkeiten führen